Samstag, 17. September 2011

...

Die Mini-Küche ist umgezogen, von 21m² Appartement-Zimmerchen in eine 50m² 2-Zimmer-Wohnung. Somit stimmt a.) der Titel des Blogs nicht mehr und b.) nutze ich die Chance mein Blogkonzept, etc. etwas zu verändert. Irgendwie hatte ich hier zuletzt keinen Spaß mehr.

Wer weiterlesen möchte oder zumindest mal ob und an gucken obs was interessantes zu sehen gibt, folgt mir bitte hierhin:

http://lillyskueche.blogspot.com/

Vielen Dank und hoffentlich bis gleich :)

~Lilly

Sonntag, 14. August 2011

Simple but Delicious - Ran an den Speck - Oder poetischer: Mrs. Corn trifft Mr. Bacon <3

Kurz vor Knapp noch mein Beitrag für das aktuelle Blogevent im Kochtopf: "Ran an den Speck". Ein echtes Männerthema das "Chefhansen" da aufgefahren hat. Aber auch die männliche, nicht fett- und kalophobische Seite von mir liebt den leckeren Bruder des mageren Schinkens, Speck ist toll. Und irrsinnig vielseitig. Er schmeckt als Chip gebacken, in Würfeln gebraten, mitgekocht in Gemüsesuppen und er eignet sich hervorragend als kulinarisches "Geschenkpapier". In Speck lässt sich so gut wie alles einwickeln: Bananen, Fleisch, Ananas, Käse, Gemüse, Kartoffeln und wahrscheinlich schmecken auch mit Speck umwickelte Schokoriegel auf irgendeine perverse Art und Weise lecker. Ich hab mich dennoch für Maiskolben entschieden. Maiskolben, die ich eigentlich grillen wollte aber wer in der Oberpfalz lebt und in letzter Zeit aus dem Fenster geschaut hat weiß, dass es damit die letzte Zeit nicht weit her war. Zum Glück schmeckt Speck nicht nur gegrillt sondern auch in der Pfanne gebraten ausgesprochen gut:

MaisSpeckmantel

Zutaten - für 2 Portionen:

2 Maiskolben (in Stücke geschnitten)
1 EL Senf (nach Gusto, ich hatte einen mit Kräutern)
6-10 dünne Scheiben Speck, je nach Anzahl der Maisstücke
evtl. (!) etwas Öl, bei mir reichte aber das Speckfett aus

Zubereitung:

Die gestückelten Maiskolbenin heißen, leicht gesalzenen Wasser knapp durch garen, abschütten und kurz abtropfen lassen. Dann mit Senf bestreichen, mit Speck umwickeln und bei mittlerer Hitze in der Pfanne braten, bzw. 10-15 Minuten grillen. Das wars schon.

Dazu gab es bei mir Alibi-Gemüse in Form von Tomaten und Champignons, mit etwas Rosmarin und Knoblauch im Speckfett geschwenkt und mit Salz/Pfeffer abgeschmeckt.

Lillys zusätzliche Verzehrempfehlung: Gute Zähne! ;)

Montag, 8. August 2011

Amarena-Kirschen und Schokomousse, geht auch ohne Sommer gut

So schnell der Sommer wieder zurück kam, so schnell ging er auch wieder. Dieses ewige Hin- und Her ist Gift für meinen Kreislauf und meine neu gewonnene Freizeit kann ich so erst recht nicht genießen. Wobei ich ja sagen muss, dass mir das etwas kühlere Klima wesentlich besser gefällt und ich auch deutlich aktiver bin wenn ich nicht Gefahr laufe bei 28° davon zu schmelzen. Und wenn es draußen kühler ist, kann auch besser in der Mini-Küche gewerkelt werden, diesmal Amarena Kirschen, die ich einem netten Zufall zu verdanken hatte: Die Nachbarn fahren morgen in den Sommerurlaub und nutzen die Zeit um ihren Kühlschrank abzutauen. Da fiel ihnen noch ein Beutel TK-Kirschen von Opas Baum in die Hände und sie wussten nicht was damit anfangen.
Na immer her damit, ich verwerte die schon ;)

MousseAuChocolat

Zutaten Amarena-Kirschen – für 2-3 Gläser, je nach Größe:

800g Kirschen/Schattenmorellen aus dem Glas gehen auch
350g Zucker
100ml Amaretto
½ Zitrone, Saft davon
1 Vanilleschote, das Mark davon

Zubereitung:

Die gewaschenen und entsteinten Kirschen mit dem Zucker in einen Topf geben und den Zucker bei nicht zu hoher Hitze schmelzen lasen – dabei immer wieder umrühren und ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Anschließend den Amaretto, Zitronensaft und Vanillemark zugeben, gut verrühren und noch 15-20 Minuten köcheln lassen, je nach gewünschter Konsistenz. Anschließend in heiß ausgespülte Gläser abfüllen und fest verschließen.
Wer mag kann evtl. auch die ganze Schote mitkochen lassen, ich hatte aber die Befürchtung dass es dann zu sehr vanillig wird.

Und weil das Wetter sowieso nicht gerade nach Kaltschalen, Beerenquark und Limo schreit, und ich mir nach der leichten Pleite mit der Avocado „Mousse-Creme-was auch immer-es-letzten-Endes-war“ beweisen wollte, dass ich es eben doch drauf habe (ajajaj, das liebe Ego ;) ) habe ich noch eine Schokomousse dazu gemacht, wobei ich sagen muss dass das Rezept bei mir altbewährt und deshalb keine große Herausforderung ist.

Zutaten Schokoladen-Mousse – für 4 Portionen:

250g Kuvertüre, mindestens 70% Kakogehalt
2 Eigelb
30g Puderzucker
1-2 TL Rum, (ich habe diesmal Kirschwasser genommen, auch nicht schlecht)
100ml Milch, erwärmt
2 Eiweiß
200ml Sahne
1 Prise Salz

Zubereitung:

Zuerst die Eiweiße mit 15g Puderzucker und einer Prise Salz steif schlagen und kalt stellen, ebenso die Sahne. Anschließend die Kuvertüre im Wasserbad vorsichtig schmelzen und auf einem anderen Wasserbad die Eigelbe mit dem Rum um dem übrigen Puderzucker warm aufschlagen bis es schaumig und dickflüssig ist – das Wasser nicht kochen lassen, sonst stockt das Eigelb. Die Milch erhitzen und vorsichtig in die flüssigen Kuvertüre gießen, glatt rühren, im Anschluss die Eigelbmasse zugeben und alles im kalten Wasserbad kalt schlagen. Sobald die Masse abgekühlt ist, das steif geschlagene Eiweiß unterheben und dann nach und nach die steife Sahne unterheben – dabei nicht rühren sondern nur sanft unterheben. Die Masse in eine geeignete Form oder in Portionsgläser füllen, mit Folie abdecken und umgehend für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Zum Servieren kann man dann Nocken abstechen und dekorativ auf Tellern verteilen (so wie ich) oder einfach mit einem Löffel aus der Schüssel mampfen und dazu die Kirschen genießen - so wie ich, nachdem das Foto entstanden ist ;)

Samstag, 30. Juli 2011

Aus der Not geboren: Vollkorntoast mit Curry-Rucola-Pfirsich Belag

Also eigentlich wollte ich ja irgendwas todschickes, unglaublich kreativ- innovatives für den Blog-Event „Pfirsich“ im Gärtnerblog machen. Eigentlich war der Hüttenkäse zum „so essen“. Eigentlich sollte der Rucola ein Süppchen werden. Eigentlich esse ich Vollkorntoast immer pur, ohne alles, super cross getoastet. Aber wie es nun einmal so ist, aus Zeitmangel und Stress im Zuge der Abschlussprüfung/Feier und des bevorstehenden Kurzurlaubs ist das irgendwie alles nicht so gelaufen wie ich wollte. Deshalb hier, zum sommerlichen Abendessen oder als Snack zwischen Koffer packen und Zeugnis abholen:

pfirsich-curry-toast

Zutaten – 4 Toasts:

200 g Hüttenkäse

1 TL Currypulver

Salz & Pfeffer

1 Pfirsich

1 Hand voll Rucola

Zubereitung:

Den Rucola waschen und etwas zerrupfen, Toast toasten. Hüttenkäse mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Toastscheiben verteilen, den Rucola darauf legen. Pfirsich waschen und in Spalten schneiden und ebenfalls auf den Toast legen. Nach Belieben nochmals würzen und ab in den Mund.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Avocado und Schokolade - Creme und Blinis

Da surft man arglos durchs Netz, guckt sich seine Lieblingsfoodblogs an und denkt an nichts böses und dann – BÄM. Im „Kleinen Kuriositätenladen“ verwies Steph, mangels Entscheidungsfreudigkeit was den Inhalt ihres nächsten Postings anging (übrigens sehr demokratisch, mach das ruhig öfter :-) ) auf ihre Warteschleife. Abgesehen davon dass sich plötzlich ein nagender Hunger einstellte fielen meine Augen auf das Bild einer „Avocado-Schoko-Mousse“. Interessante Kombination. Das wollte ich wissen. Sofort. Was trifft sich das gut, das gerade „Hass“-Avocados im Angebot sind – die einzige Avocadosorte die ich mag (hat mir auch Steph ans Herz gelegt, danke an der Stelle). Aber einfach so dreist etwas nachbauen was evtl. bald im KuLa verbloggt wird....nein. Wollte ich nicht. Aber Schokolade und Avocado – das wollte ich. Und eine Mousse. Ich LIEBE Mousse. Die geht mit allem und immer. Müsste dann ja auch mit Avocado funktionieren, oder? Und weil eine Mousse nie gern alleine ist, bekommt sie noch was mit Schokolade nebenbei gelegt. Vielleicht ein Stück Kuchen/Tarte? Ne, zu mastig, ist ja Sommer, irgendwie zumindest. Einen Crêpe? Nö, gabs schon so oft hier, na zumindest Pfannkuchen. Ergo – langweilig. Ich weiß, ein Schokoravioli mit lecker Erdbeersauce, das passt dann gleich zum Farb-Event von Syliva im Kochtopf. Ehm, ja Ravioli ohne Nudelmaschine/Nudelholz und Platz zum ausrollen...Erdbeeren zum günstigen Preis von 3,25€ das Pfund, wer bin ich, Johann Lafer oder was? Apropos Lafer, da gab es doch mal ein Rezept für Schokoladen-Blinis. BINGO. Und zum Blog-Event passts trotzdem :)

Avocado_Schokoblini

Zutaten – 2-3 Portionen:

1 Avocado, reif (Sorte: Hass, meine hatte ca. 150g)
1 Spritzer Limettensaft
100g saure Sahne
30 - 50g Zucker (Lilly: 30g, mir wars süß genug)
200ml Sahne

75g Schokolade, 70%
1 Ei
50ml Milch
1 TL Backpulver
1 Eiweiß
1 Prise Salz
20g Zucker
Öl oder Butterschmalz zum Backen
evtl. Puderzucker oder Schokosirup für die Dekoration

Zubereitung:

Die Avocado halbieren, den Kern herausnehmen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen, in Stücke schneiden und mit dem Limettensaft, dem Zucker und 50g saurer Sahne pürieren. Die restliche saure Sahne dazu geben, verrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Avocadomasse heben und 3-4 Std. kühl stellen.

Für die Blini die Schokolade fein hacken, ca, die Hälfte davon zum schmelzen bringen und leicht abkühlen lassen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen und beiseite stellen. Das ganze Ei mit Milch, Backpulver, Mehl verrühren, die geschmolzene Schokolade dazu geben und den Eischnee zusammen mit der gehackten Schokolade vorsichtig unter den Teig heben. Portionsweise im heißen Öl/Butterschmalz kleine Blinis ausbacken und zusammen mit der Mousse servieren. Dazu schmecken frische Früchte (ich hätte ja gerne Erdbeeren gehabt aber die gibts ja nur noch zum utopischen Preis, daher Nektarinenspalten, die man auch noch leicht in der Pfanne karamelisieren könnte), leicht mit Zucker und Limette abgeschmeckt sehr gut.

Die Blini(s?) fand ich toll, schmeckten ähnlich wie der Kuchenteil von Milchschnitte, nur schokoladiger und ein bisschen besser :) Die Mousse war allerdings eher eine Creme, da fehlte wohl die Ei-Wasserbad-Nummer. Trotzdem lecker und weil es so schön bunt ist:

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)
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Mini Kueche

Wenig Platz - viel Hunger

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